Projekttage 2C – Thema: Zero Waste – Heros!

Am Montag, den 30. Jänner 2017, begannen wir unsere Projekttage mit dem Thema Zero Waste. Wir bastelten aus Styroporkugeln, blauen Farbsprays und Filz eine Erdkugel mit allen Kontinenten. Zusammen gingen wir in den Garten, hängten die Kugeln in die Sträucher und besprühten sie mit der blauen Farbe. Trotz der eisigen Kälte arbeiteten wir eifrig. Fröstelnd kehrten wir in das Schulgebäude zurück. Während wir warteten bis die Kugeln getrocknet waren, machten wir eine Pause. Danach klebten wir den ausgeschnittenen Filz auf.

Als wir fertig waren, redeten wir über richtige und einfache Mülltrennung, Mülldeponien und Müllverbrennungsanlagen. Das war ein sehr lustiger und spannender Tag.

Am Dienstag, den 31. Jänner 2017, bearbeiteten wir Informationsblätter. Es ging darum, dass der Müll giftige Gase absondert. Dadurch entsteht der künstliche Treibhauseffekt. Das ist ein entscheidender Grund, warum es auf der Erde immer wärmer wird. In einem Film sahen wir, dass der Müll nicht immer richtig getrennt und entsorgt wird. Zu einem großen Teil landet er im Meer. Vor allem Plastikmüll wird dort entweder von den Tieren gefressen oder sorgt dafür, dass sich die Tiere darin verfangen. Darum sterben viele von ihnen.

Plastikmüll verrottet nicht, sondern wird in immer kleinere Teile zerlegt. Früher oder später sammeln sich diese in den fünf großen Wirbeln der Weltmeere. Es entstehen so genannte „Müllstrudel“. Um zu zeigen, wie müllverschmutzt unsere Erde ist, zeichneten wir diese Wirbel auf unseren Erdkugeln ein.

Jeder von uns musste in der Woche vor den Projekttagen den selbst produzierten Müll sammeln. Damit bastelten wir nun Müllanzüge. Manche von uns verursachten viel Müll, manche weniger viel. Auf den Anzügen befand sich hauptsächlich Plastikmüll.

Am Mittwoch, den 1. Februar 2017, trafen wir uns in der Früh in unserer Klasse. Von dort aus gingen wir zur Müllverbrennungsanlage Spittelau. Als wir dort ankamen, bewunderten wir das große Gebäude. Dann begaben wir uns in einen kleineren Saal, wo uns viel zum Thema Spittelau und Müll erklärt wurde. Danach begann die Führung. Zuerst schauten wir uns an, wie der Müll aus den Müllautos in die Anlage geladen und dort schlussendlich verbrannt wird. Später gingen wir in den Keller, um die Maschinen, die Fernkälte erzeugen, zu besichtigen. Im Übrigen wurde uns noch erzählt, dass „Meister“ Hundertwasser die Spittelau nach dem Großbrand neugestaltete.

Am Donnerstag, den 2. Februar 2017, gestalteten wir eine Präsentation für unsere Besucherklasse. Wir malten dafür ein Tafelbild mit dem Wochenplan und zeigten während unseres Vortrages einen kurzen Film über eine Meeresschildkröte, die einen Plastikring um den Hals hatte und von Umweltschützern eingefangen und davon befreit wird.

Nach der Präsentation redeten wir noch über verschiedene Kennzeichnungen an Lebensmitteln, die signalisieren, dass es sich zum Beispiel um recycelbares Plastik handelt. Wir sprachen auch davon, was jeder einzelne von uns dazu beitragen kann, dass der Müll auf der Erde nicht immer mehr wird und dass wir in Zukunft beispielsweise auf den Gebrauch von Plastiksackerl aus dem Supermarkt verzichten wollen.

Zum Abschluss veranstalteten wir noch eine Modenschau mit unseren Müllanzügen und kürten mithilfe einer ausgewählten Jury die zwei kreativsten Ausführungen.

 

 

 

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